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Helfer-/Praktikuminfos

Du möchtest bei einem Camp oder Kurs als HelferIn dabei sein? Hier bekommst Du erste Infos und Antworten auf oft gestellte Fragen.

Was ist eine Wildnisschule?
Als Wildnisschule werden Institutionen bezeichnet in denen Menschen Wissen nativer Völker weitergeben. Dieses Wissen umfasst praktisches wie das Herstellen von Schnüren aus Pflanzenfasern, bis hin zu kulturellem Gut wie Rituale zur Geburt eines Kindes oder den Übergang eines Kindes in die Erwachsenenwelt. Oder das Weitergeben über die ursprüngliche Kunst des Unterrichtens, also das Naturmentoring.

Was ist Naturmentoring?
Naturmentoring bezeichnet die Art der Wissensvermittlung bzw. Begleitung von Menschen in und mit der Natur. Naturmentoring ist die ursprünglichste Art der Weitergabe von Wissen und Kulturgut, sowie das unterstützende Begleiten zum optimalen Entfalten der persönliche Geschenke (Potentiale) eines Individuums in einer Gemeinschaft.

Benötige ich eine Ausbildung von einer Wildnisschule für’s Helfen/Praktikum?
Nein. Dies gilt jedoch nicht für alle Veranstaltungen. Bei speziellen Kursen wie z.B. Flechten mit Weiden o.ä. ist Voraussetzung dass Du einen solchen Kurs bereits bei uns oder in einer anderen Wildnisschule besucht hast.
Ob Du bei einer von Dir gewünschten Veranstaltung dabei sein kannst wird sich in einem persönlichen Gespräch zeigen.

Benötige ich eine pädagogische Ausbildung für’s Helfen/Praktikum?
Nein.

Mit was für einer Pädagogik arbeitet ihr?
Mit keiner. Ok, das ist provokant, oder?
Tatsächlich vermeiden wir den Begriff Pädagogik so gut es geht (gilt nicht für alle Wildnisschulen). Das liegt an dem in unseren Breiten etablierten Bild über das Begleiten von Kindern und die Art der Wissenvermittlung, sprich Pädagogik.
Naturmentoring mit all seinen Elementen und der Kunst des Unterrichtens passt nicht in dieses Bild (Pädagogik) hinein, da das Verständnis über das Lernen und Lehren ein anderes ist.
Am einfachsten lässt sich diese Frage mit einer Gegenfrage beantworten: Wie gelingt es Naturvölkern, deren gesamtes Wissen und Kulturgut an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben, ohne Institutionen wie Kindergarten und Schule?

Muss ich über Survivalskills o.ä. verfügen oder viel Naturwissen besitzen um mit zu machen?
Nein. Je weniger Du selber weißt über die Natur, desto besser für die Kinder!
Fragezeichen über Deinem Kopf? Gut!

Was gibt es sonst für Voraussetzungen?
All unsere Veranstaltungen sind Outdoor-Veranstaltungen. Schlechtes Wetter gibt es nicht, dafür aber herausforderndes.
Es ist daher von Vorteil wenn Du grundsätzlich gerne viel Zeit draussen verbringst und Dich von etwas Regen, Wind oder Kälte nicht gleich abschrecken lässt.
Grundvoraussetzung ist Dein ehrliches Interesse am Helfen und an den Menschen mit denen Du gemeinsam Zeit verbringen wirst und ein bisschen Selbstständigkeit.

Ganz oder garnicht!
Helfer oder Praktikant bei uns sein heißt voll und ganz dabei zu sein. Das heißt ein Tag vor Veranstaltungsbeginn bis Ende der Veranstaltung. Das Team trifft sich immer ein Tag bevor das Camp beginnt. Das ist wichtig um Euch alle relevanten Infos stressfrei weiterzugeben, einen roten Faden für die Campzeit mitzugeben und wie Du Dich einbringen kannst. Ausserdem nutzen wir die Zeit um uns miteinander vertraut zu machen und – ganz gemütlich – auf die kommende Zeit einzuschwingen.
Auch zwischendurch mal eben weg ist nicht möglich. (Notfälle ausgenommen.)
Mach es Dir selbst möglich durch all unsere Kreisläufe zu gehen und alles von vorn bis hinten live mitzuerleben.

Was sind meine Aufgaben?
Gegenfrage: Wie kannst Du uns helfen? Was tust Du gerne? Du spielst gerne mit Kindern? Super! Die kochst gerne? Super! Du machst gerne Musik? Super! Du probierst gerne Sachen aus? Super! Du bringst Dich mit dem ein, was Dir möglich ist und was Du gerne tust! Und wenn Du uns beim Lagerauf- und -abbau hilfst sagen wir großes Danke!

Gibt es eine Bezahlung für’s Helfen/Praktikum?
Nein. So kurz wie möglich: Unsere Preise für die Veranstaltungen sind eine Balance zwischen »Machbarkeit für Familien« und Wirtschaftlichkeit unseres EPU (Einzelpersonenunternehmen). Unsere Kosten der Selbstständigkeit (Staatliche Abgaben, Firmenkosten, etc.) im Verhältnis der Einnahmen reichen gerade die Wildnisschule lebendig zu halten. Vielen Familien gewähren wir zusätzliche Rabatte oder laden Kinder ein die kostenlos dabei sind.
Dein Helfen wird ehrenamtlich und freiwillig sein und von uns mit tiefer Wertschätzung, Respekt und Dankbarkeit begegnet.

HelferInnen und PraktikantInnen sind bei uns gut versorgt.
Bei den meisten unserer Veranstaltungen bist Du vollverpflegt und hast auch keine Kosten für Übernachtung (z.B. Platzgebühr für Zeltlagerplatz o.ä.). Das mitbringen eines Kindes ist nach Absprache in Ordnung, wenn es Dich nicht zu stark beim Helfen/Praktikum einschränkt.
Basic-Equipment wie Schlafsack, Zelt usw. können wir jedoch nicht zu Verfügung stellen. Dafür steht Dir das von uns bereitgestellte Material wie Werkzeug, Bastelzeugs etc. zur Verfügung.
JedeR hilft nach seinen Möglichkeiten, jedoch dennoch mit einem eindeutigen Commitment. Das bedeutet, dass Du mit einer eindeutigen & klaren Absicht zum Helfen zu uns kommst, gut auf Dich schaust und eigenverantwortlich mit Deinen Kräften umgehst.

Praktikumsnachweise und schriftliche Bestätigungen
… können wir ausstellen und unterschreiben. Arne Winter, Leiter der Waldläuferbande, ist Erzieher/Sozialpädagoge. Es ist jedoch in Deiner Verantwortung zu prüfen ob ein Praktikum bei uns von Deiner Ausbildungseinrichtung/Universität anerkannt wird!

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib sie in die Kommentare und wir antworten Dir darauf.
Gerne kannst Du Dich auch persönlich an uns wenden mit einer Mail oder einen Anruf.
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